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Allgäuer Emmentalerkäserei
Leupolz eG
Steinbergstraße 1
D-88239 Wangen / Allgäu
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Landwirtschaftsminister Hauk besucht Käserei Leupolz

 Auf seiner Tour durch die Region hat Landwirtschaftsminister Peter Hauk auch der Emmentaler Käserei in Leupolz einen Besuch abgestattet. Begleitet wurde der CDU-Politiker am Freitagnachmittag von Landtagskollegen Raimund Haser und dem Bundestagsabgeordneten Waldemar Westermayer.

Die stattliche Anzahl von Besuchern lieferte den Beweis: Wenn ein Minister nach Wangen kommt und dazu noch ein Besuch der einzigen verbliebenen Genossenschafts-Käserei im Württembergischen Allgäu ansteht, dann ist das Interesse groß. Zur Freude von Vorstandsvorsitzenden Erhard Nonnenmacher, der den Betrieb mit seinen 23 Mitarbeitern vorstellte.

„Ein starker Marktpartner für unsere Kunden“

„Seit Gründung der Genossenschaft im Jahre 1960, die von 170 Landwirten getragen wird, halten wir an der Vermarktung des Allgäuer Emmentalers fest. Uns ist es gelungen, ein starker Marktpartner für unsere Kunden und ein zuverlässiger Vermarkter für die Mitglieder unserer Genossenschaft zu sein“, sagte Nonnenmacher bei der Begrüßung und wies auch auf die derzeit 37 Demeter-Landwirte hin, die täglich etwa 16000 Liter Heumilch anlieferten.

Dass täglich aus 120000 Kilogramm Milch Rohmilch-Spezialitäten produziert, dazu seit 1986 außerdem Biomilch und seit 2014 auch die Milch von Naturlandhöfen verarbeitet werden, das war während der Besichtigung der modernen Produktionsstätte zu erfahren. Zusammen mit Geschäftsführer Michael Welte und seiner Stellvertreterin Charlotte Fießinger ging es entlang des 2011 mit der finanziellen Unterstützung vom „Plenum“ gebauten Besucherrundganges. Die großen Fenster gewährten Einblicke in die Käseherstellung, wobei auch das Arbeitszeit sparende Salzbad und das von den Meistern selbstständig genutzte Labor zu sehen waren.

Bei allem Stolz über das Umsatzplus gerade im Bio-Bereich wollte Michael Welte aber nicht seine Befürchtungen verhehlen. „Was passiert mit Bio, wenn das Geld bei den Verbrauchern wieder knapper wird?“, fragte er in die Runde der Zuhörer hinein. Um etwas später seinen Blick in Richtung Landwirte zu richten und zu sagen: „Wenn man die Bauern so wie derzeit ausbluten lässt, dann ist das nicht fair.“ Zu diesem Thema bezog Minister Hauk in der anschließenden Diskussionsrunde Stellung. Er zeigte sich überzeugt davon, dass man gemeinsam daran gehen müsse, hier Veränderungen zu erreichen. Die gute Vermarktung von regionalen Produkten würde allerdings der Landwirtschaft mehr bringen als jedes gut gemeinte politische Programm. „Das Zusammenwirken von bester Qualität und einem entsprechenden Marketing führt dazu, dass der Verbraucher auch bereit ist, einen höheren Preis zu zahlen“, meinte Hauk.

Haser: Regionale Bauern müssen mehr bekommen

CDU-Landtagsabgeordneter Raimund Haser lobte die schon erkennbaren Versuche des Handels, über regionale Produkte mehr Wertschöpfung aus der hochqualitativen Allgäuer Milch zu erzielen. Gleichzeitig machte er aber klar, dass von dieser höheren Wertschätzung und Wertschöpfung nicht nur der Handel, sondern auch die Bauern profitieren müssten. „Wer an der Ladentheke mit der Leistung unserer Bauern wirbt, der muss auch dafür sorgen, dass sie mehr bekommen als der Produzent aus Mecklenburg-Vorpommern oder Polen. Und das unabhängig davon, ob der Weltmarkt gerade hoch- oder runterfährt“, so Hasers Statement.


Quelle: Schwäbische Zeitung      

Gläserne Produktion

Trotz des äußerst bescheidenen Wetters, teilweise auch mit Dauerregen, kamen gut und gerne 3.000 Besucher am 19. Juni 2016 ins Württembergische Allgäu auf die Betriebe der Familie Peter und der Familie Stützenberger sowie zur Führung in die Allgäuer Emmentalerkäserei Leupolz e.G.                       

Startschuss für die Gläserne Produktion am 19. Juni in Leupolz auf dem Betrieb von Martha Peter (3.v.r mit Strauß) mit Landrat Harald Sievers (2.v.l.) und Michael Lang (1.v.r.), Schirmherr und Oberbürgermeister von Wangen.